Mitarbeiterinnen von Domus Cura starten ihre Weiterbildung zum Fachwirt im Gesundheitswesen

Fort- und Weiterbildung bei Domus Cura: eine Investition in die Zukunft

Veröffentlicht am 07. März 2024

Domus Cura legt großen Wert darauf, seine Mitarbeitenden in ihrer individuellen beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Aktuell nutzen zwei engagierte Teammitglieder die Chance auf eine persönliche und berufliche Weiterentwicklung. Frau Ebru Sirin, Verwaltungsmitarbeiterin im Schloss Fellheim, und Carina Stamm, Mitarbeiterin im Zentralen Qualitätsmanagement, haben sich dazu entschlossen, mit der Unterstützung des Pflegeheimbetreibers die Weiterbildung zur Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen anzugehen. Ab Mitte März 2024 starten beide in die berufsbegleitende Bildungsmaßnahme.

Umfassend und praxisnah: Die Weiterbildung zum / zur Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen

Die Fortbildung zum Geprüften Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen bietet eine weitreichende Ausbildung in den Bereichen Management und rechtliche Grundlagen von Einrichtungen im Gesundheitswesen. Es handelt sich dabei um einen öffentlich-rechtlich anerkannten kaufmännischen Abschluss mit 600 Unterrichtsstunden, der nach bestandener Prüfung durch die Industrie- und Handelskammer verliehen wird. Die AbsolventInnen sind gut gerüstet, um verantwortungsvolle Positionen in der Pflege zu übernehmen: Sie werden nicht nur in der Planung und Steuerung betrieblicher Prozesse geschult, sondern bekommen unter anderem Wissen in den Bereichen Finanz- und Investitionsplanung, Optimierung von Qualitätsmanagementprozessen, Erfassung von Leistungserstellungsprozessen, Mitarbeitermanagement, Aus- und Weiterbildung sowie Kommunikations- und Marketingmaßnahmen vermittelt.

Die Bedeutung von Weiterbildung für Domus Cura

Angemeldet wurden die beiden Kolleginnen von Birgit Knufinke, Leiterin des Operativen Managements. Sie freut sich: „Wir bei Domus Cura betrachten eine kontinuierliche Weiterbildung in unseren Teams als einen der wichtigsten Bestandteile unserer Unternehmenskultur. Daher investieren wir in die Entwicklung unserer Mitarbeitenden. Wir sind davon überzeugt, dass dies nicht nur das Fachwissen unserer Mitarbeitenden erweitert und ihre persönliche und berufliche Entwicklung fördert, sondern nachhaltig die Qualität unserer Pflegeleistungen verbessert.“

Als Dankeschön überreichten die beiden Kolleginnen eine Torte, die die leidenschaftliche Hobbykonditorin Frau Sirin gebacken hatte. Wir sagen danke für die leckere Überraschung und wünschen viel Erfolg für Weiterbildung.

Die neue „Lebenszeit“ ist da – Thema im Winter ’23: Achtsamkeit

Veröffentlicht am 20. Dezember 2023

Sie wird schon immer sehnsüchtig erwartet: Viermal im Jahr gibt Domus Cura die hauseigene Bewohnerzeitung „Lebenszeit“ heraus. Mit interessanten Beiträgen, spannenden Einblicken in die Einrichtungen, leckeren Rezepten und kniffeligen Rätseln erfreut unser Unternehmen die Seniorinnen und Senioren in den zahlreichen Pflegeeinrichtungen.

Titelthema im Winter 2023: Achtsamkeit

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und versüßt es uns in der Vorweihnachtszeit noch mal nach Kräften mit besonderen Genüssen und Sinneseindrücken. Unser Titelthema „Achtsamkeit“ lädt dazu ein, solche Momente bewusst wahrzunehmen. Wie die Wissenschaft belegt, werden wir ausgeglichener und positiver, wenn wir dem aktuellen Moment unsere volle Aufmerksamkeit schenken. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen uns die Konflikte weltweit oder die Energiekrise beunruhigen, kann das unterstützend sein.

Erfahren Sie jetzt mehr in unseren neuen Ausgabe der „Lebenszeit“ und laden Sie sich hier Ihr Exemplar herunter.

Mehr Zeit für sich und die Bewohner: Domus Cura testet erfolgreich Vier-Tage-Woche in der Altenpflege

Veröffentlicht am 12. September 2023

Modernisierung der Arbeitszeiten zum Wohl von Mitarbeitenden und Bewohnern

Als Betreiber von Pflegeeinrichtungen zählt die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu den wichtigsten Zielen der Domus Cura GmbH. Aus diesem Grund hat das Stuttgarter Unternehmen vor einiger Zeit in einigen seiner Einrichtungen Pilotprojekte zur Vier-Tage-Woche gestartet. Das Arbeitszeitmodell verspricht nicht nur den Mitarbeitenden mehr Freizeit, entzerrte Schichten und eine bessere Work-Life-Balance, sondern soll auch zu einer Steigerung der Pflegequalität beitragen. Die Ergebnisse der Projekte in Häusern in Rheinland-Pfalz und Bayern sind so vielversprechend, dass die Verantwortlichen nun prüfen, ob und wie das Arbeitszeitmodell auch auf die anderen Pflegeeinrichtungen angewendet werden kann.

Das Ziel: eine bessere Arbeitswelt in der Pflege

Schloss Fellheim testet die Vier-Tage-Woche
Schloss Fellheim testet die Vier-Tage-Woche

Die Pflegebranche steht vor enormen Herausforderungen: Eine immer älter werdende Gesellschaft und der steigende Bedarf an qualifizierten Pflegekräften erfordern innovative Lösungen. Als Pflegeheimbetreiber sieht es die Domus Cura GmbH in ihrer Verantwortung, nicht nur für die bestmögliche Versorgung und Betreuung der Pflegebedürftigen zu sorgen, sondern auch, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Mitarbeitenden berücksichtigt.

Die Vier-Tage-Woche als Weg zu mehr Zeit für sich selbst und die Bewohner

Auch in Stromberg in Rheinland-Pfalz testet Domus Cura die Vier-Tage-Woche
Auch in Stromberg in Rheinland-Pfalz testet Domus Cura die Vier-Tage-Woche

Die Tests zur Einführung einer Vier-Tage-Woche in ihren Einrichtungen markiert daher für Domus Cura einen wichtigen Schritt in Richtung einer besseren Pflege-Arbeitswelt. Statt der herkömmlichen fünf Arbeitstage pro Woche absolvieren die Pflegefach- und Hilfskräfte ihre Arbeitszeit dabei in komprimierten, aber längeren Schichten an vier Tagen. Dafür gestalten die Einrichtungs- und Pflegedienstleitungen mit Hilfe der Kollegen des Zentralen Qualitätsmanagements die Einsatzpläne um und stimmen sie aufeinander ab. Das Ergebnis? Unter anderem bis zu 15 freie Tage pro Mitarbeiter und Monat.

Zunächst testeten die Verantwortlichen die Umsetzung des Arbeitszeitmodells in den Einrichtungen in Fellheim (Bayern) und Stromberg (Rheinland-Pfalz). Die Resultate der Pilotprojekte sind vielversprechend:

  1. Mehr freie Zeit am Stück: Die offensichtlichste Veränderung ist die Verlängerung der arbeitsfreien Zeit auf zwei bis drei zusammenhängende Tage. Dies ermöglicht den Mitarbeitenden, sich besser zu erholen, persönlichen Aktivitäten nachzugehen und Zeit mit der Familie zu verbringen.
  2. Work-Life-Balance: Die Vier-Tage-Woche unterstützt die Pflegekräfte dabei, Beruf und Privatleben besser miteinander zu vereinbaren. Die längeren freien Phasen bieten Raum für Entspannung und Ausgleich. Durch feste Rhythmen sind für Monate im Voraus die Arbeits- und die Freizeit festgelegt. Das sorgt für Planungssicherheit.
  3. Erhöhte Produktivität: Studien zeigen, dass längere Erholungsphasen die Produktivität und Kreativität steigern. Die Kolleginnen und Kollegen kehren motivierter und energiegeladener an ihren Arbeitsplatz zurück.
  4. Reduzierter Stress: Eine verkürzte Arbeitswoche entlastet Pflege- und Betreuungskräfte physisch und psychisch. Der Stresspegel sinkt, was sich positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden auswirkt. Dies überträgt sich wiederum auf die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeeinrichtungen.
  5. Mehr Zeit für den Bewohner: Durch die längere Schichtdauer starten die Teams zeitversetzt. Übergaben finden dadurch nur noch vor und nach dem Nachtdienst statt. Es gibt deutlich mehr Zeit, um sich um die Seniorinnen und Senioren zu kümmern und auf ihre individuellen Wünsche einzugehen. Der Pflegekraft wird eine Bewohnergruppe zugeordnet, für die er oder sie nun während der gesamten Schicht zur Verfügung stehen kann. Ob die Pflege morgens, mittags oder abends stattfindet, entscheiden mit diesem Modell der Bewohner und seine individuelle Biografie.
  6. Attraktivität als Arbeitgeber: Mit der Einführung des innovativen Arbeitszeitmodells kann Domus Cura wesentlich mitarbeiterfreundliche Arbeitsbedingungen zur Verfügung stellen. Dies trägt zur Mitarbeitergewinnung und -bindung bei.

Stimmen aus der Pflegepraxis: Verantwortliche und Fachkräfte berichten

Den Mitarbeitern gefällt das neue Arbeitszeitmodell
Den Mitarbeitern gefällt das neue Arbeitszeitmodell der Vier-Tage-Woche

Bea Specht, Zentrales Qualitätsmanagement bei Domus Cura: „Die sukzessive Einführung der Vier-Tage-Woche ist für uns ein wichtiger Schritt, um unseren Mitarbeitenden eine moderne Gestaltung ihres Arbeitslebens zu ermöglichen und eine ausgewogene Balance zu ihrem Privatleben zu ermöglichen. Gleichzeitig sehen wir die positiven Auswirkungen auf die Qualität der Pflege und die Zufriedenheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Die ersten Tests sind sehr erfolgreich verlaufen, sodass wir nun prüfen, wie wir das Modell nach und nach auf andere Einrichtungen von Domus Cura ausweiten können.“

Silke Hauke, Pflegefachhelferin und Wohnbereichsassistentin in der Einrichtung Schloss Fellheim: „Die Vier-Tage-Woche ist großartig! Zum ersten Mal in meiner Berufslaufbahn in der Pflege kann ich mein Leben planen. Ich kann zum Beispiel einen Arzttermin Wochen im Voraus vereinbaren, das ging vorher nicht. Ich habe deutlich mehr Freizeit am Stück, kann mich besser erholen und gehe viel motivierter zur Arbeit. Ein weiteres großes Plus: Dadurch, dass wir Pflegekräfte mit den neuen Einsatzplänen nun um eine Stunde zeitversetzt starten, also einer um sechs, einer um sieben und einer um acht, verbringen wir viel mehr Zeit gemeinsam als Team. Das hilft uns enorm beim Austausch und es sind parallel mehr Pflegekräfte im Einsatz. Und die 10,5 Stunden statt 7,5 am Tag plus anderthalb Stunden Pause machen für mich den Braten auch nicht fett. Im Gegenteil, ich kann mich deutlich besser auf die Bewohner und ihre Bedürfnisse einstellen. Ich habe den ganzen Tag Zeit, um mich gezielt um ‚meine‘ Senioren zu kümmern, behalte jederzeit den Überblick und muss mich nicht mehr hetzen. Meine Arbeitsbelastung ist deutlich entzerrt.“

Fazit: Gemeinsam in eine ausgewogene Zukunft

Bei Domus Cura ist man sich einig: Die Vier-Tage-Woche markiert einen bedeutenden Schritt hin zu einer ausgewogeneren Pflege-Arbeitswelt. Das Modell eröffnet neue Freiräume, verbessert die Work-Life-Balance und steigert die Pflegequalität. Die Erfahrungen der Kolleginnen und Kollegen sind durchweg positiv und bestätigen, dass innovative Arbeitszeitgestaltung einer der Schlüssel zur Bewältigung der Herausforderungen in der Pflegebranche sein kann. Die flächendeckende Einführung der Vier-Tage-Woche in allen Einrichtungen wird derzeit geprüft bzw. vorbereitet.

Sommerlicher Flower Power-Zauber im Schloss Fellheim

Veröffentlicht am 16. August 2023

Auch in diesem Jahr fand ein Sommerfest für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Angehörigen statt. Der Nachmittag im Juli begann mit köstlichem Kaffee und Kuchen, bevor wir fröhlich in den Flower Power-Groove eintauchten und kräftig miteinander sangen. Begleitet von zwei talentierten Akkordeonspielern wurde die Stimmung nur noch besser!

Unsere Fotowand sorgte für viele lustige Erinnerungen, während sich die kleinen Besucher beim Kinderschminken amüsierten. Das Schloss erstrahlte in buntem Glanz, passend zum Motto, und zauberte eine wunderbare Atmosphäre. Zum krönenden Abschluss gab es herzhafte Burger, frische Salate und leckere Grillwürste – ein Fest für Gaumen und Seele.

Es war ein unvergesslicher Tag voller Freude und Gemeinschaft, und wir freuen uns schon auf das nächste Sommerfest im Schloss Fellheim. Danke an alle die mitgewirkt, und für so eine herrliche Stimmung gesorgt haben!

 

Internationaler Tag der Pflegenden 2023: Domus Cura dankt seinen Mitarbeitern

Internationaler Tag der Pflegenden 2023: Domus Cura dankt seinen Mitarbeitern

Veröffentlicht am 12. Mai 2023

Der „Internationale Tag der Pflegenden“ findet jährlich am 12. Mai, dem Geburtstag von Florence Nightingale, statt. Die britische Krankenschwester gilt als Vorreiterin der modernen Pflege. Sie gründete unter anderem die erste Pflegeschule in London, die als Vorläuferin der aktuellen Krankenpflegeschulen gilt. Sie betonte die Notwendigkeit einer fundierten Ausbildung für Pflegepersonal und förderte die Professionalisierung des Pflegeberufs. Ihr Wirken trug dazu bei, dass sich die Kranken- und Altenpflege zu einem gesellschaftlichen geachteten und anerkannten Beruf entwickelte.

Die Pflegebranche hat eine große gesellschaftliche Bedeutung. Pflegekräfte leisten einen wichtigen Beitrag zur Betreuung und Unterstützung von kranken, älteren oder hilfsbedürftigen Menschen. Viele Menschen empfinden es als erfüllend, anderen Menschen in schwierigen Situationen zu helfen und ihnen ein würdevolles Leben zu ermöglichen. Pflege kann physisch und emotional anspruchsvoll sein. Sie erfordert körperliche Ausdauer, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, unter Druck zu arbeiten.

Wir nehmen den heutigen Tag zum Anlass, ein großes Dankeschön an unsere Pflegefachkräfte zu richten. Als Träger, der sich verantwortungsvolles Handeln auf Agenda geschrieben hat, ist uns die Schwierigkeit bewusst, die das Navigieren zwischen ökonomischem Handeln und der von allen Seiten gewünschten Menschlichkeit in der Pflege unseren Pflegekräften abverlangt. Dank ihrer Arbeit gelingt uns diese Gratwanderung immer wieder aufs Neue. Dafür möchten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich danken. Ein kleiner Umtrunk oder andere wertschätzende Gesten werden heute in allen unseren Einrichtungen für unsere Pflegefachkräfte bereitgehalten.

Um es mit den Worten von Florence Nightingale zu halten: „Krankenpflege ist keine Ferienarbeit. Sie ist eine Kunst und fordert, wenn sie Kunst werden soll, eine ebenso große Hingabe, eine ebenso große Vorbereitung, wie das Werk eines Malers oder Bildhauers.“

Das Team von Domus Cura

Ade Klischee: Am Boys’Day (27.04.) können Jungs bei Domus Cura den Praxisalltag in der Pflege kennen lernen

Veröffentlicht am 12. April 2023

Mädchen machen was mit Menschen, Jungs wählen technische Berufe? Von wegen. Um diesem Vorurteil entgegenzuwirken, gibt es nun seit fast schon 20 Jahren den Girls’- bzw. Boys’Day. Ein Tag, an dem man sich mal ganz fernab von Vorteilen ausprobieren kann. „Es zählt, was du willst!“ – das ist das Motto der Initiative. Mädchen dürfen in klassischen Männerberufen Praxisluft schnuppern, Jungs können in „weiblichen“ Berufen Einblicke bekommen. Auch in Domus-Cura-Pflegeeinrichtungen wird dieses Jahr am 27. April ein Boys’Day angeboten. Anmelden kann man sich über die Homepage: www.boys-day.de

Pflegeberufe sind heute ein sehr vielfältiges Berufsbild, das auch für Jungs höchst interessant sein kann. Das weiß zum Beispiel Johannes Wandernoth, Pflegedienstleitung aus dem Domus-Cura-Seniorenwohnheim Glück im Winkel Michelbach (Baden Württemberg): „Pflege ist ein hoch komplexer Beruf, der ganz viel Entwicklungspotenzial bereithält. Medizinisches Fachwissen ist darin ebenso gefragt wie die Fähigkeit, mit Menschen umzugehen. Diese Kombination war für mich von jeher ausgesprochen reizvoll am Pflegeberuf“, erzählt Wandernoth. Er selbst nahm ganz klassisch den Berufseinstieg über eine Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft. Später ging es weiter mit der Fortbildung zur Pflegedienstleitung. Inzwischen arbeitet Wandernoth seit 18 Jahren im Domus-Cura-Pflegeheim Glück im Winkel in Michelbach, davon acht als Pflegedienstleitung, und macht seinen Job nach wie vor mit Leidenschaft: „Wir arbeiten mit Menschen, jeder Tag ist anders. Darüber hinaus haben wir ein großartiges Team. Das, und die Dankbarkeit, die man von den älteren Menschen zurückbekommt, ist für mich der größte Motivationsfaktor für meine Arbeit“, so Wandernoth.

Der Pflegeberuf wird nach wie vor vielfach unterschätzt. Spätestens seit der flächendeckenden Einführung von Tariflöhnen bzw. der tarifanalogen Bezahlung sind die Verdienstmöglichkeiten in Pflegeberufen im Vergleich zu ähnlichen Ausbildungsberufen gar nicht schlecht. Außerdem herrscht quasi Jobsicherheit, denn Pflegefachkräfte werden nach wie vor dringend gesucht. Der Arbeitsplatz nach der Ausbildung ist quasi garantiert. Domus Cura kümmert sich zudem gut um seine Auszubildenden. Im Domus-Cura-Schulungszentrum in Kehl bei Straßburg sind demnächst Azubi-Tage für alle Auszubildenden der Gruppe geplant. Der Austausch über die Ausbildung, praktische Inhalte, aber auch gemeinsame Freizeitevents sollen dabei im Mittelpunkt stehen.

Am Boys’Day nimmt die Domus-Cura-Pflegeeinrichtung Schloss Fellheim teil. Wer neugierig geworden ist, kann sich gerne über die offizielle Homepage des Boys’Day (www.boys-day.de) anmelden. Auch für Eltern hält die Seite viele Infos rund um den Boys’Day bereit. Anmeldeschluss ist der 20.04.2023. Die Einrichtungen freuen sich schon jetzt auf zahlreiche interessierte Jungs, denen sie ihren spannenden Joballtag näherbringen können. Aber auch nach dem Boys’Day gibt es bei Domus-Cura-Pflegeeinrichtungen immer die Gelegenheit zu einem Schnuppertag oder ein Praktikum.

Maskenpflicht über die Osterfeiertage

Veröffentlicht am 07. April 2023

Liebe Besucher des Seniorenpflegeheims Schloss Fellheim,

wie Sie sicher schon erfahren haben, entfällt die Maskenpflicht in Bayern zum 07. April. Wir möchten Sie trotzdem darum bitten, die Maskenpflicht bis zum 17. April im Schloss Fellheim aufrecht zu erhalten.

Wir wissen, dass es anstrengend ist, aber gerade im Frühjahr möchten wir Ihre Lieben gerne noch etwas schützen. Natürlich können Sie zum maskenfreien Treffen auch gerne unseren Schlossinnenhof nutzen und sich dort ohne Maske anlächeln.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und danken schon jetzt für Ihre Unterstützung.

Ihr Schloss-Fellheim-Team

Besuche wieder ohne Schnelltest möglich

Veröffentlicht am 03. März 2023

Liebe Angehörige, liebe Freunde des Hauses,

gute Nachrichten für Sie: Besuche in unserer Einrichtung sind wieder entspannter möglich. Sie brauchen keinen Nachweis mehr über einen negativen Corona-Schnelltest. Somit können Sie jederzeit ohne vorherigen Schnelltest unsere Einrichtung besuchen. Die Maskenpflicht bleibt voraussichtlich noch bis zum 07. April 2023 bestehen.

Wir bitten Sie dennoch, verantwortungsvoll von Ihrem Besuchsrecht Gebrauch zu machen und sich an alle noch ausgehängten Schutzbestimmungen zu halten. Sollten Sie sich krank fühlen, verschieben Sie in diesem Fall Ihren Besuch lieber um ein paar Tage. Sie können gerne auf Station anrufen und sich verbinden lassen bzw. etwas ausrichten lassen. Bitte bedenken Sie: Die Gesundheit Ihrer Angehörigen und des Pflegepersonals hängt davon ab.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Testnachweispflicht für Besucher entfällt. Sie benötigen keinen negativen Corona-Schnelltest mehr.
  • Maskenpflicht noch bis zum 07. April 2023. Bitte eine FFP2-Maske für den Besuch bereithalten und über den ganzen Besuch, auch im Bewohnerzimmer, tragen.
  • Bitte halten Sie sich an lokal ausgehängte oder durch das Pflegepersonal kommunizierte Schutzbestimmungen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Geduld und für Ihre Unterstützung!

Ihr Schloss-Fellheim-Team

Neuer Info-Flyer für das Schloss Fellheim

Veröffentlicht am 26. Oktober 2022

Für Interessierte und Angehörige stellen wir einen neuen Info-Flyer zur Verfügung. Hier finden Sie eine Beschreibung unseres Hauses und unseres Angebotes und können sich einen ersten Eindruck verschaffen. Den Flyer finden Sie unter Downloads Ein Info-Flyer ersetzt nicht den persönlichen Kontakt: Für ein Gespräch oder eine Führung durch unser Haus stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Sie erreichen uns unter: fellheim@domus-cura.de sowie Tel. +49 8335 909-0

Ihr Schloss-Fellheim-Team

Welt-Alzheimertag am 21. September 2022: „Verbunden bleiben“

Veröffentlicht am 21. September 2022

„Verbunden bleiben“ – das ist das diesjährige Motto des Welt-Alzheimertages, der heute begangen wird. An diesem Tag soll auf die Situation der vielen Betroffenen und ihrer An- und Zugehörigen hingewiesen werden, die täglich mit Demenz leben und umgehen. Demenz – eine Krankheit, von der rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland erkrankt sind, Tendenz steigend. Eine Heilung ist gegenwärtig nicht möglich, aber durch medizinische Behandlung, fachkundige Pflege und gute soziale Betreuung kann den Betroffenen und ihren Familien erheblich geholfen werden.

Menschen mit Demenzerkrankungen integrieren, sie und ihre Angehörigen nicht alleine lassen – das liegt dieses Jahr liegt der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. besonders am Herzen. Das Motto ist gerade nach Corona ein Aufruf dazu, Menschen und ihre An- und Zugehörigen nicht mit der Erkrankung allein zu lassen, sie weiterhin in den Alltag zu integrieren, mit ihnen im Gespräch zu bleiben. Im Chor, in der Theatergruppe, in der Kirchengemeinde – der Rahmen muss vielleicht ein anderer sein, nicht aber der Mensch.

Bei Domus Cura haben wir den heutigen Welt Alzheimertag zum Anlass genommen, über gelingende Kommunikation mit Demenzerkrankten nachzudenken. Wie können wir mit demenzerkrankten Seniorinnen und Seniorinnen weiterhin im Kontakt bleiben, wie können wir gut mit ihnen kommunizieren? Wir haben dazu eine Fachfrau befragt. Diana R., Pflegefachkraft in einer Demenzwohngruppe im Domus Cura Pflegezentrum Hüffenhardt, hat uns dazu freundlicherweise Leitsätze zur Verfügung gestellt, die sie im Rahmen ihrer Weiterbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft erarbeitet hat. Sie sollen den Umgang mit Menschen mit Demenz erleichtern und geben wichtige Anhaltspunkte für die Kommunikation.

Wir werden die Leitsätze daher in den folgenden Tagen als kleine Serie auf unseren Social-Media-Präsenzen veröffentlichen und freuen uns, wenn viele Leser diese Leitsätze liken und teilen.

12 Leitsätze für den Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen

  • Behandle mich so, wie auch du gerne behandelt werden möchtest, wenn du wie ich deine innere und äußere Welt nicht mehr verstehst und vergessen hast.
  • Nimm mich ernst in meiner aktuellen Situation mit all meinen Bedürfnissen und Wünschen in meiner Erlebniswelt und mit meiner individuellen Persönlichkeit.
  • Strebe keine großen Ziele an, sondern sei hellhörig für die kleineren Dinge, mit denen ich den Alltag positiv bereichern kann.
  • Spreche deutlich mit mir und vermeide lange Sätze, damit ich dich besser verstehen kann.
  • Vermeide es, mir Tipps und Ratschläge zu erteilen, sondern sei mein begleitender Partner in meiner aktuellen Lebenssituation.
  • Schau mir, während du mit mir kommunizierst, in die Augen, damit ich besser verstehen kann, wer zu mir spricht.
  • Ich weiß vielleicht nicht mehr, wie du heißt oder wer du bist, doch bist du die Person meines Vertrauens, wenn du erkannt hast, wer oder was ich bin.
  • Hilf mir dabei, aufgrund meiner gelebten Vergangenheit die Erinnerungen zu wecken und auszudrücken, die ich selbst nicht mehr verbal äußern kann.
  • Sei geduldig mit mir und vermeide hektische Situationen, da ich sonst überfordert bin.
  • Greife nicht in Situationen ein, welche ich noch selbstständig aus- und durchführen kann.
  • Sieh meine Verhaltensweisen als Spiegelbild im Umgang mit meiner Person.
  • Hilf mir dabei, mich in meiner Lebensumwelt zurechtzufinden und bewahre mich vor Gefahren, die ich nicht mehr einschätzen kann.